Traditionswettkampf um den Strauß-Pokal

Leider nur 20 Teilnehmer beim Strauß-Pokal auf der Anlage des SC Diana

In jedem Jahr am ersten Augustwochenende ruft der Strausberger Wurftauben-Schützenclub die Flintenschützen zum Strauß-Pokal auf die bestens gepflegten Anlagen des SC Diana am Rande der Bundeshauptstadt.

Waren es diesmal die außerordentlich hohen Temperaturen? Der Strausberger Jürgen Baldauf meinte, „die Flinten wurden nicht kalt und beim Doppeltrap konnte man sich die Finger verbrennen“. Jedenfalls waren nur zwei Damen und 18 Herren dem Ruf gefolgt und hatten sich auf den Weg nach Hoppegarten gemacht. Darunter auch wieder Stammteilnehmer Norbert „Paule“ Radtki aus der Kieler Gegend, der damit wohl wieder derjenige mit der weitesten Anreise war. Zu beschießen waren wie üblich je 15 Scheiben Trap (sportlich sowie jagdlich), 15 Scheiben Skeet (sportlich), 15 Doubletten Doppeltrap und zehn Doubletten jagdlich, bestehend aus Niederhaus„taube“ und Roll„hase“ – insgesamt also 95 Scheiben.

Altmeister Harald Düde vom heimischen SC Diana konnte seinen Erfolg der letzten beiden Jahre wiederholen und sich mit 74 Treffern zum nunmehr sechsten Mal in die Siegerliste eintragen.

Allerdings hatte er nur eine einzige Scheibe Vorsprung vor Steve Eidekorn und Dirk Wietrzichowski (beide SGi Frankfurt/Oder), die nach einem auf dem Trap-Stand ausgetragenen Shoot-Off in dieser Reihenfolge die Plätze zwei und drei belegten.

Vierter wurde Jörg Clemens, der ebenso wie Kendy Fichtner auf dem 5. Platz 70 Scheiben getroffen hatte. Den wichtigen 6. Platz (bis dahin können sich die Platzierten ihre Preise selbst aussuchen) sicherte sich schließlich Rene Hafenstein vor Norbert Radtki und Thomas Bittner, alle drei hatten 67 Treffer zu verzeichnen.

Nach der Siegerehrung und Verlosung vieler weiterer Sachpreise dann der Höhepunkt der Veranstaltung: Traditionsgemäß hatte die „Merkel Jagd- und Sportwaffen GmbH“ einen Startplatz für den „Merkel-Cup“ auf dem Suhler Friedberg zur Verfügung gestellt.

Strahlender Gewinner war Jürgen Baldauf, der sich nun schon auf den „Merkel-Cup 2019“ freuen darf.

Text: Hans-Joachim Raabe
Foto: Jürgen Baldauf