Workshop

Ein schöner Tag auf dem Schießstand. Leider war das Wetter nicht so toll und neben kleinen Schauern gab es hier und da mal Nieselregen. Tontaubenschießen ist nun mal ein Sport, der unter freiem Himmel stattfindet. Nach dem Schießen geht die Waffe in das Futteral und man sitzt noch bei einem Kaffee oder Tee im Clubhaus. Zu Hause angekommen geht die Waffe direkt in den Keller in den Waffenschrank. Dann hat man viel um die Ohren und der nächste Termin ist erst wieder in ein paar Wochen. Das kann Folgen für die Flinte haben.

Eine K-80 von der Firma Krieghoff ist nicht gerade eine günstige Flinte. Die Begründung liegt im hohen Anteil der manuellen Fertigung bei der Produktion. Die Firma Krieghoff gab uns Einblick in die heiligen Hallen.

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Wer traut sich?

Naja, so einige! Die Resonanz auf unsere Ausschreibung war ordentlich. Es haben sich immerhin fast 40 Anwärter gemeldet, die sich für die geeignete Person halten. Bei allen hatten wir das Gefühl, das das auch stimmt und wir könnten uns jeden in unserem Mini-Kader vorstellen.

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Jeder, der es von Natur aus nicht ist, kann mit seinem Anschlagsauge durch einen kleinen „Trick“ zu 100 % dominant gemacht werden. Auch dann, wenn er beide Augen geöffnet hält. Ausnahmen sind nur die Fälle, in denen die Sehkraft des Anschlagsauges zu schwach ist und aus medizinischen Gründen weder durch eine Brille noch durch Kontaktlinsen verbessert werden kann.Ein Flintenschütze sollte sich zunächst Gewissheit über seine Augendominanz verschaffen. Will man eine sichere Aussage gewinnen, ist der Blick von der Mündung her in das Anschlagsauge des Schützen unerlässlich (Waffe vorher entladen!). Zusätzlich sollte ein geübter Trainer den Schützen beim Schießen von hinten über die Schulter beobachten, nach Möglichkeit über wenigstens zwei Stunden.

Interview mit CPSA Senior Coach Gregor Schmidt-Colberg

„dieflinte": Herr Schmidt-Colberg, ich freue mich sehr, dass Sie uns für dieses Interview zur Verfügung stehen. Herzlichen Dank! Sie sind der dienstälteste CPSA (Clay Pigeon Shooting Association) Senior Coach in Deutschland, richtig? Und einer der wenigen hauptberuflichen Flintentrainer in unserem Land, oder sogar der Einzige?

Diesen Spruch und andere Lebensweisheiten bekommt ein Anfänger meistens auf dem Schießstand zu hören, wenn man zum ersten Mal eine Flinte in die Hand nimmt und auf eine Tontaube schießt. In den allermeisten Fällen handelt es sich um einen Jagdscheinanwärter, der für seine Jägerprüfung drei von zehn Tauben treffen muss.

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Es ist geradezu ein Phänomen in Deutschland, dass so viele Flintenschützen ihr „anderes Auge“ beim Schießen schließen. Wenn uns die Natur zwei Augen geschenkt hat, so hat das seinen Sinn. Warum sollte man dann nur eines benutzen?
Vordergründig betrachtet erscheint es, dass das Schließen des „anderen“ Auges – also das andere als das Anschlagsauge – seine Ursache darin findet, sich einer tiefgreifenden Prüfung und Beobachtung der eigenen Augendominanz und des „richtigen“ Umgangs mit ihr entziehen zu wollen. Schaut man näher hin, offenbart sich eine ganze Kette von Missverständnissen und Fehlbehandlungen.