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Grand Prix Dorhout Mees 2016
Ein Event der Superlative!

6./7. August 2016 der Niederländische Grand Prix Dorhout Mees 2016 statt. Gut 266 Schützen aus neun Nationen schossen um den Titel. Bereits zum fünften Mal richtet der Schießstand Dorhout Mees unter der technischen Leitung von Frank Hasekamp  den Grand Prix aus. Frank Hasekamp und sein Team bauten auch in diesem Jahr wieder ein Parcours-Layout, das es in sich hatte. Neben den „Standardtauben“ wurde der Parcours in diesem Jahr sehr technisch ausgelegt. Das Layout wurde auf jeden Fall im Vergleich zum Vorjahr etwas angezogen. Zum Teil waren 60 bis 70 Meter weite Quertauben und Looper dabei. Eine Herausforderung für jeden Schützen und ein Schützenfest für die Profis. Trotz des für mich als Hobbyschützen Hammer-Parcours schossen die Profis gut 180 bis 190 Tauben mit einer Sicherheit, dass man nur staunen konnte. Zum Glück hatten auch sehr erfahrene Schützen ihre Schwierigkeiten. Aber Spaß gemacht, hat es auf jeden Fall. Da der Schießstand Dorhout Mees mitten in einem Golfplatz liegt, bot sich eine Erweiterung der Stände auf den Golfplatz an. So wurden zwei Linien (Browning und Caesar Guerini) auf den Golfplatz verlegt, was alleine schon eine Show für sich war. Einziger Wermutstropfen, der Golfplatz wollte erlaufen werden, und so brauchte man gut 20 bis 25 Minuten, bis man den weitesten Stand zu Fuß erreicht hatte. Ein Mitschütze hatte einen Schrittzähler und kam an diesem Wochenende auf gut 15 Kilometer Wegstrecke. Glück hatten jene, die eines der begehrten Golfcarts mieten konnten. Dafür lagen die beiden anderen Linien (Promatic und Loxam) direkt vor dem Clubhaus.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag schießen die teilnehmenden Schützen jeweils 100 Tauben. Die Ergebnisse beider Tage gehen in die Gesamtwertung ein, anhand derer am Ende des Wettkampfes die Siegerinnen und Sieger in der Einzelwertung gekürt werden. Unter den bisherigen Titelfavoriten befindet sich unter anderem der Vorjahressieger des Grand Prix 2015, der Engländer Ben Husthwaite. Eine Vielzahl neuer Gesichter macht den Wettkampf in diesem Jahr besonders spannend. So blieb abzuwarten, wer in diesem Jahr den Titel des Niederländischen Grand Prix Dorhout Mees 2016 mit nach Hause nehmen durfte.

Pünktlich zum Beginn des ersten Wettkampftages setzte Regen ein, zum Glück aber nur eine kurze Zeit. Eine Stunde später lachte uns die Sonne schon wieder an. Das Wetter hielt sich zum Glück an diesem Tage noch ganz gut. Sonne und Wolken wechselten sich ab und so konnten die vier Linien mit ihrem interessanten Tauben-Layout ohne Wetterkapriolen geschossen werden. Am Ende des ersten Tages hatte der beste Schütze (Ben Husthwaite/England) 97 Treffer zusammenbekommen. Auch das sehr spannende Champions-League-Finale, was am Ende des ersten Tages von den besten acht Schützen (an diesem Tag) geschossen wurde, konnte Ben Husthwaite für sich entscheiden. 

In den Pausen zwischen den Linien, konnte jeder, der noch nicht genug geschossen hatte, sich am Fun-Parcours probieren. Dieser war genau vor dem Clubhaus aufgebaut und wurde gut angenommen. Ferner bekam jeder Schütze zu Beginn beim Abholen seiner Startnummer ein Give-away. In diesem Jahr gab es zu der Schachtel Patronen eine Karte für den Fun-Parcours, ein Ceasar-Guerini-Basecap, Anstecknadel und eine Mobile Power Bank fürs Mobilfon.

Der zweite Tag startete mit super Wetter.  Im Laufe des Nachmittags zogen allmählich Wolken mit kräftigem Wind auf, was das Treffen der Wurfscheiben nicht gerade leichter machte. Zum Glück gab es aber keinen Regen mehr. So konnte auch das Stechen um den Titel am Schluss des Wettkampfwochenendes bei trockenem Wetter geschossen werden. Aber auch, wie schon am Samstag, setzte sich der Engländer Ben Husthwaite gegen die Konkurrenz durch. Somit ist Ben Husthwaite Gesamtsieger des Niederländischen Grand Prix Dorhout Mees 2016.

Das Schöne an diesem Event, man muss nicht unbedingt gewinnen, um glücklich zu sein. Jeder schießt natürlich nach seinen Möglichkeiten, aber solch ein Tauben-Layout findet man sonst nur auf Europa- oder Weltmeisterschaften, so die Meinung einiger EM- und WM-Teilnehmer.  Aber der Schießstand Dorhout Mees bietet als Eventlocation eine unglaubliche Atmosphäre, die man sonst nur schwer finden wird. 

Überall hörte man nur begeisterte Stimmen, beispielsweise die von Marvin K.:

Alter Verwalter ... was für ein Event! Das ist eine Nummer, die muss man gesehen und mitgemacht haben! Ein Wahnsinnsareal, Topleute, alles friedlich und gesittet. Parcours mega! Maschinen alle wie gewollt gelaufen. Man kann das eigentlich gar nicht in Worte fassen, welche Eindrücke man von da bekommt, wenn man es nicht selbst gesehen hat!

Ein Grund mehr, um im nächsten Jahr wiederzukommen.

Text: Thorsten Heine
Fotos: Thorsten Heine


 

Ergebnisse unter:

www.mastersofclays.nl/
www.grandprixdorhoutmees.nl/

Road to Liebenau 2016

Damit den Teilnehmern der diesjährigen Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen des DJV die Zeit rund um den eigenen Wettkampf auf dem Schießstand Liebenau nicht lang wird, organisiert die Firma Manfred Alberts parallel zur BM den Beretta Sporting-Cup 2016! Es gibt attraktive Preise für die besten Schützen, von jedem der 5 Stände werden jeweils 3 Einzeltauben und 2 Doubletten geschossen, insgesamt 35 Parcours-Tauben. Gewertet wird Treffer 1 mit 5 Punkten und Treffer 2 mit 4 Punkten. Startgeld 15,- Euro. Teilnehmen können alle Starter der BM (7.-10. September 2016), Anmeldung unbürokratisch vor Ort!

http://up.picr.de/26604130ot.pdf

Zudem wird während der diesjährigen Bundesmeisterschaft das Beretta-Mobil mit Büchsenmacher aus Italien da sein und einen kostenlosen Waffen-Service für die Teilnehmer der BM durchführen.

 

 

Weiterentwickelte, patentierte ShotKam® aus den USA
Das Auge der Flinte Teil 2

David Stewart ist der Erfinder der ShotKam®. Seine Idee entstand 2010, als er mit seinem damals zehn Jahre alten Sohn Zander Wurfscheiben schoss. Er suchte nach einer Möglichkeit, Zander in Bildern die Bewegung der Seelenachse seiner Flinte zu zeigen. Zwei Jahre später war der erste Prototyp fertiggestellt, der damals aber noch fast ein Pfund wog. David Stewart sagt über seine patentierte Technologie, dass sie einzigartig ist. Sechs Jahre Entwicklungsarbeit stecken in der „Advanced Gun Camera“ des Modelljahres 2016.

Konkurrenz für den Nill-EvoComp?

Der Nill-EvoComp-Flintenschaft hat auf der IWA 2016 Konkurrenz bekommen. Ein Anbieter aus Italien stach besonders ins Auge. Die Firma TSK aus Torrebelvicino, Venetien, in Italien im Dreieck zwischen Venedig, Verona und Trient gelegen, bietet italienische Design-Verstellschäfte für Flinten an. 

Nill-Ergosign-Schaft 
Hightech aus Deutschland 

Der Unterschied zwischen Männern und Jungs sind ihrer Spielzeuge, so der Volksmund.

Beretta
A400 Xcel Multitarget

Als ich das erste Mal diesen Namen gehört hatte, war ich gespannt auf das Aussehen dieser Flinte. Ich finde sie sieht sehr technisch aus, schon allein durch die hohe Schiene, die eine umfangreiche Verstellung zulässt. Sie ist laut Beretta die technisch ausgereifteste halbautomatische Wettkampfflinte, die jemals von Beretta gefertigt wurde: mit B-Fast verstellbarer Visierschiene und Schaft, übergroßen Bedienelementen, Balance-

Cap-Verstelleinrichtung und vielem mehr. Es versteht sich von selbst, dass sie für Blei- und Stahlschrot geeignet ist, in der heutigen Zeit ein Muss für jede Flinte. Die einstellbare Visierschiene (B-Fast) aus Aluminiumlegierung (4 mm, mikrometrisch) für einen Auftreffpunktbereich von 50/50 bis 100/0. Dank der abnehmbaren Rampe am Verschlussgehäuse ist die Zielerfassung einfacher, schneller und noch präziser.

Flintensport im Spielerparadies Las Vegas 
Der Clark County Shooting Complex im Wüstenstaat Nevada 

Eine gewisse USA-Affinität meinerseits werden Sie, liebe Leser, inzwischen wohl bemerkt haben. Und da eine Reise über den großen Teich dank aktuell günstiger Flugpreise kaum mehr als eine Urlaubswoche auf den Kanaren kostet, beschlossen wir kurzerhand, unseren Frühjahrsurlaub nach Übersee zu verlegen. Der Südwesten mit seinen Sehenswürdigkeiten stand schon seit Längerem auf unserer Wunschliste, und so lag es doch nahe, das Spielerparadies Las Vegas als Zielort zu wählen. In den Kasinos der Stadt ist rund um die Uhr Betrieb. Abends bzw. nachts scheint sich die halbe Welt oder zumindest die ganze Stadt auf dem Las Vegas Blvd. zu treffen. Die Stadt pulsiert!

43. Rottweil-Wanderpreis Jagd in Liebenau
Traditionsveranstaltung in Liebenau ausgebucht 

(hjr) Die eintreffenden Teilnehmer staunten nicht schlecht. Zwar war bereits im Vorfeld klar, dass es in diesem Jahr erstmalig einen reinen Flintenwettbewerb geben würde, aber auch der Schießstand präsentierte sich gegenüber dem Vorjahr verändert. 

Joker-Schießen in Schweinitz
Ein Wettkampf mit großem Spaßfaktor

Die 1990 gegründete Schützengilde „St. Hubertus“ e.V. Schweinitz ist auf der Jagd- und Schießsportanlage Anhalt (JASA) beheimatet. Jwd – also janz weit draußen –gelegen, zeigt sich dieser Standort durchaus als Vorteil. Haben andere Stände mit Anwohnerbeschwerden und daraus resultierenden Lärmschutzauflagen zu kämpfen, wird auf diesem Schießstand regelmäßig auch und gerade an Sonntagen geschossen. Trotz dieser Abgeschiedenheit ist die Anlage durch ihre Nähe zur B 246 gut erreichbar und wird nicht nur von den Vereinsschützen, sondern auch von anderen Sportvereinen und Jägerschaften genutzt. Daneben existiert eine enge Zusammenarbeit mit LJV, KSB und Kreisschützenbund.

Stuart Clarke  coacht in Sörnewitz

In regelmäßigen Abständen gibt sich Stuart Clarke ein Stelldichein auf dem Schießplatz Lichteberg im sächsischen Sörnewitz.