Für einen guten Zweck

Rotary

Es ging bei diesem Turnier ausnahmsweise mal nicht um Pokale und Preise, sondern nur darum, sein Startgeld einem guten Zweck zu spenden. Deshalb gab es auch keinen Sieger, sondern nur Gewinner.

Rotary

Rotary definiert sich wie folgt:

Rotary International ist eine weltweite Vereinigung berufstätiger Männer und Frauen. Von seinen Mitgliedern werden herausragende berufliche Leistungen, persönliche Integrität, eine weltoffene Einstellung sowie die Bereitschaft zu gemeinnützigem Engagement erwartet. Toleranz gegenüber allen Völkern, Religionen, Lebensweisen und demokratischen Parteien ist für Rotarier oberstes Gebot.

Aus eigener Erfahrung kann der Autor dieses Artikels bestätigen, dass sich diese Eigendefinition auch im wahren Leben wiederfindet. In Deutschland haben wir ca. 60.000 Rotarier und weltweit gibt es etwas mehr als 1,2 Mio Rotarier. Deutschland stellt im Moment den Weltpräsidenten Holger Knaack. Das Amt wird jährlich neu vergeben. Man kann auch sagen, es „rotiert“.

Das Turnier

Am 18. Juli trafen sich 24 rotarische Freundinnen und Freunde zum 6. Rotarischen Tontaubenschießen in Coesfeld. Wie schon eingangs erwähnt, war dies kein gewöhnlicher Cup, da es nichts zu gewinnen gab. Das war zwar allen Rotariern klar, wurde aber vor dem Turnier noch mal verkündet. Die Startgelder gehen in ein soziales Projekt, in dem Flüchtlingen die Integration in Deutschland erleichtert werden soll. In diesem speziellen Fall soll eine Dame unterstützt werden, die sich selbstständig gemacht hat und durch Corona große Anlaufschwierigkeiten hat.

Durch die Corona-Pandemie war der Ablauf etwas anders als in den Vorjahren und es musste mehr auf Abstand geachtet werden, als es bei Turnieren sonst üblich ist. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und alle rotarischen Sportschützen und Jäger gaben ihr Bestes auf 36 Tauben. Der jüngste Starter war 16 Jahre alt und traf immerhin 19 Tauben, was seinen rotarischen Vater und Autor dieses Beitrags mit viel Stolz erfüllte. Hätte es einen Sieger gegeben, so wäre der mit 29 Treffern auf dem obersten Treppchen gelandet.

Keine Siegerehrung

Da es keine Sieger gab, fiel die Siegerehrung aus. Nun sollte aber kein Schütze mit leeren Händen nach Hause gehen. Daher waren einige Firmen angesprochen worden, die netterweise Sachpreise gesponsert haben. Dazu zählen die hiesige Sparkasse, die Firma Blaser aus Isny mit Futteralen und der Munitionshersteller RUAG mit einem hochwertigen Fernglas. An der Stelle vielen Dank für die Unterstützung!

Nachdem die Preise verlost wurden und tatsächlich alle etwas bekommen hatten, klang der Tag in einem Brauhaus in der Nähe des Schießstandes aus. Da viele Jäger unter den Teilnehmern waren, wurde viele Jagdgeschichten zum Besten gegeben und die Freundschaft gepflegt.

Text und Bild: Dominik Allartz, Jürgen Lummer