BWC – Erlangen wieder auf Goldkurs

Die Erlanger Schützen holten sich in München erneut eine Gold- und eine Bronzemedaille im Wurfscheibenschießen.

(Erlangen) Georg Malter, Nikolaus Niemietz und Freddy Mandl, die für den bayerischen Wurftaubenclub Erlangen schießen, wurden mit ihrer neu aufgestellten Mannschaft, da Herbert Seeberger krankheitsbedingt nicht starten konnte, erneut deutscher Meister im Wurfscheibenschießen.

Die Erlanger zeigten sich auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück, bedingt durch die hervorragenden Trainingsmöglichkeiten auf dem hauseigenen Schießstand in Drügendorf, in ausgezeichneter Form. Sie besiegten in einem spannenden zweitägigen Wettkampf den Vorjahresgewinner, den SSC Schale aus Westfalen, mit insgesamt 336 Treffern und verwiesen sie mit einem knappen Vorsprung von fünf Wurfscheiben auf den zweiten Platz. Bemerkenswert war wieder einmal der Auftritt des Zeilers Nikolaus Niemietz, mit insgesamt 116 Treffern von 125 möglichen Wurfscheiben. Dieser Erfolg war nach dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft ein weiteres sehenswertes Ergebnis für das BWC-Team.

In der Einzelwertung lag Niemietz nach Ende des fünften Durchgangs mit einem Schützen aus Westfalen treffergleich im möglichen Medaillenbereich. Deswegen musste ein Shoot-Off, bei dem nur eine Patrone pro Wurfscheibe geschossen werden darf, die Entscheidung um den dritten Platz bringen. Niemietz bewahrte die Ruhe und gewann. Bei der dritten Wurfscheibe verfehlte sein Gegner und der Bronzerang war ihm nicht mehr zu nehmen.

Für die Erlanger, die bereits Anfang Juli 2018 die Bayerische Meisterschaft mit einer Gold- und einer Bronze-Medaille beendeten, war es eine besondere Freude, die Auszeichnung als beste deutsche Wurfscheibenschützen nach Erlangen zu holen.