Test

Test (101)

Weiterentwickelte, patentierte ShotKam® aus den USA
Das Auge der Flinte Teil 2

David Stewart ist der Erfinder der ShotKam®. Seine Idee entstand 2010, als er mit seinem damals zehn Jahre alten Sohn Zander Wurfscheiben schoss. Er suchte nach einer Möglichkeit, Zander in Bildern die Bewegung der Seelenachse seiner Flinte zu zeigen. Zwei Jahre später war der erste Prototyp fertiggestellt, der damals aber noch fast ein Pfund wog. David Stewart sagt über seine patentierte Technologie, dass sie einzigartig ist. Sechs Jahre Entwicklungsarbeit stecken in der „Advanced Gun Camera“ des Modelljahres 2016.

Nill-Ergosign-Schaft 
Hightech aus Deutschland 

Der Unterschied zwischen Männern und Jungs sind ihrer Spielzeuge, so der Volksmund.

Beretta
A400 Xcel Multitarget

Als ich das erste Mal diesen Namen gehört hatte, war ich gespannt auf das Aussehen dieser Flinte. Ich finde sie sieht sehr technisch aus, schon allein durch die hohe Schiene, die eine umfangreiche Verstellung zulässt. Sie ist laut Beretta die technisch ausgereifteste halbautomatische Wettkampfflinte, die jemals von Beretta gefertigt wurde: mit B-Fast verstellbarer Visierschiene und Schaft, übergroßen Bedienelementen, Balance-

Cap-Verstelleinrichtung und vielem mehr. Es versteht sich von selbst, dass sie für Blei- und Stahlschrot geeignet ist, in der heutigen Zeit ein Muss für jede Flinte. Die einstellbare Visierschiene (B-Fast) aus Aluminiumlegierung (4 mm, mikrometrisch) für einen Auftreffpunktbereich von 50/50 bis 100/0. Dank der abnehmbaren Rampe am Verschlussgehäuse ist die Zielerfassung einfacher, schneller und noch präziser.

F16 auf dem Dornsberg
Blaser 

Seit der IWA 2016 ist es offiziell. Blaser belegt mit seiner F16 ein neues Segment und bietet mit einer Flinte für ca. 3.000 Euro der Konkurrenz die Stirn. Am 27.4.2016 war es dann so weit. Auf dem Dornsberg wurde die F16 erstmals der Presse zum Test in die Hände gegeben, um die ersten Schüsse mit der Flinte aus Isny zu tätigen.  

 Ganz statt teilweise
„Perfect Fitting“ Benelli 828U 

Mit der Benelli 828U kommt – meines Wissens – erstmalig und bisher einmalig eine Bockdoppelflinte auf den Markt, deren Schaft als Ganzes in Senkung und Schränkung eingestellt werden kann.

HIGH TECH aus Italien
Perazzi 

Vor ein paar Jahren kam Perazzi mit der MXS auf den Markt. Die MXS ist eine Flinte von der Stange und wurde lediglich in unterschiedlichen Lauflängen und einer kleinen Auswahl von Schaftmaßen angeboten. Wer eine individuelle Flinte haben wollte, musste dann zu den altbewährten MX8- oder MX12-Modellen greifen. Doch nun hat sich etwas geändert. Die HIGH TECH von Perazzi ist nun in Deutschland verfügbar.

Regen, Kälte, Zufälle

Voraussichtlich würde ich keine Zeit haben, selbst zu schießen. Um eine Flinte zu testen, schon gar nicht. Außerdem hätte ich mich darauf vorbereiten sollen. Es würde den ganzen Tag regnen. Dieses nasskalte Wetter, wie ich es hasse. Wo sind sie geblieben, die schönen Wintertage? An denen Schnee, Sonne und blauer Himmel unsere Seele streicheln. Heute würde definitiv kein Tag werden, an dem man sich über den Terminkalender hinaus noch große Dinge outdoor vornehmen würde. Da stand ich nun am frühen Morgen vor dem Waffenschrank und sie vor mir, die neue Beretta DT 11 mit der hohen Schiene. Sie war uns für einen Test geschickt worden, aber ich hatte mich mit ihr noch nicht beschäftigt. Ich wusste nicht einmal, um welche Variante es sich handelte. Hohe Schiene, dachte ich noch. Alle machen das jetzt. Einpacken oder nicht? Irgendwie landete sie dann doch in meinem Auto. Wenn ich eine Flinte mitnehme, dann packe ich sie auf dem Schießstand auch aus. Schließlich sollen andere sie sehen, sonst hätte ich sie zu Hause lassen können. Wenn man eine DT 11 in den Gewehrständer stellt, wird man auf sie angesprochen, das kann man nicht vermeiden. Ob es sich denn lohne, so viel Geld für eine Flinte auszugeben? Die Frage ist berechtigt, denn man könnte für dasselbe Geld vier gute Flinten kaufen statt eine. Oder eine und eine Palette Schrotpatronen. Die Beretta-Techniker können bestimmt erklären, was an dieser Flinte technisch anders und so besonders ist, und dass sie nun mal so viel kostet. Damit wäre aber die Frage nicht beantwortet. Denn ob es sich für den Käufer lohnt oder nicht, hängt davon ab, ob er selbst einen erheblichen Unterschied beim Schießen bemerkt, der dann auch noch so groß sein müsste, dass er den Differenzbetrag zum Standardwerkzeug investieren möchte. Das Gespräch ging dann auch schnell in die Richtung, dass wir es am besten ausprobieren sollten. Nicht lange reden, in die Hand nehmen und schießen. So entstand aus Nässe, Kälte, einem wolkenverhangenen, dunklen Himmel und einem italienischen Schmuckstück doch noch ein Erlebnis. 

Werkzeug für Trap(p)er

Mit der 692 hat Beretta vor einigen Jahren das Segment im Bereich Sportflinten um eine interessante Waffe erweitert. Mit einem guten Mix aus Qualität und Funktion spielt die 692 im mittleren Preissegment seitdem eine wichtige Rolle. Wer für knapp 4.000 Euro eine ordentliche Sportflinte haben möchte, kommt bei seiner Shoppingtour nicht an der 692 vorbei. Nun hat Beretta die Palette der 692 mit der „XTrap AS“ erweitert. Wir haben uns das Sportgerät angeschaut.

Browning B 525

Trotz Einführung der Baureihe B 725 bleibt die Browning B 525 auch 2016 ein heißer Tipp für alle, die auf der Suche nach einer zuverlässigen, preisgünstigen Standardflinte sind.

Ladykiller

 

Der Name Benelli steht bei uns Flintenschützen eigentlich für Automaten der Extraklasse. Die ganze IPSC-Szene schätzt die Zuverlässigkeit und Qualität der Supernova und Co. Doch nun trauen sich die Italiener an eine Bockdoppel-
flinte. Wir haben uns die Schönheit aus Italien angeschaut.

Langzeittest

Frohes neues Jahr an alle Sportschützen! Nach meinem ersten Bericht über die F.A.I.R.® Racing Sporting aus dem Hause Rizzini in dieflinte 5/2015, welcher überwiegend aus technischen Details bestand, möchte ich Ihnen in diesem Artikel die F.A.I.R.® in der Praxis näher ans Herz legen.

Black is beautiful

Beretta setzt auf Schwarz! Black Edition heißt das Codewort für die kommende Saison. DT11, 692 und 690 werden in einer schwarzen Serie aufgelegt. Dabei haben die Designer mit „Komplementärfarben“ gespielt. Für die 690 kommt zum Schwarz das Orange der Wurfscheiben, für die 692 das Gold als Farbe der Sieger und für die DT11 zum Schwarz als besonders edle Kombination: das Schwarz! 

Eine Flinte soll auch gefallen, neben den technischen Anforderungen, die der Schütze an sie stellt. Die Black Edition ist ein gelungener Wurf, daran gibt es keinen Zweifel. Jeder, dem ich unser Testmodell gezeigt habe, wollte sie wenigstens gleich in die Hand nehmen und wenn möglich sofort schießen: die 690 Competition Black mit 71-cm-Läufen und einer Schaftrückenverstellung.

Langzeittest

Immer wieder wurde die Bitte, auch mal günstige Flinten zu testen, an die Redaktion herangetragen. Im letzten Heft haben wir schon eine F.A.I.R.®-Flinte getestet. Nun testen wir die F.A.I.R.® Racing Sporting. Unser Testschütze Mario Fronz schießt die Flinte nun seit einigen Wochen und wird sie bis Ende des Jahres weitertesten. Somit kann er abschließend im Januar-Heft seine Erfahrungen und Eindrücke zum Besten geben. Fangen wir erstmal mit einer Vorstellung der Flinte an.

Krieghoff

Viele Hersteller setzen in letzter Zeit auf Sporting-Flinten mit hohen Schienen. Diese Bauweise ist schon länger bekannt, sie wurde allerdings eher in den Disziplinen Trap und Doppeltrap eingesetzt. Der Grund liegt in der besseren Übersicht und der entspannteren Kopfhaltung.

Beretta 686 Silver Pigeon 1

Über drei Millionen Stück der 680er-Serie hat Beretta seit den 80er-Jahren verkauft. Wer auf der Suche nach einer neuen Flinte zu einem Preis von etwa 2.000 Euro ist, sollte sich die 686 Silver Pigeon 1 genauer anschauen. Sie ist ausgereift und hat ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Es gibt sie in mehreren Kalibern und einer Reihe von Varianten.

In der letzten Zeit häuften sich die Anfragen der Leser, mal über Flinten zu berichten, die für den kleinen Geldbeutel gedacht sind. Die Firma RUAG wird in Zukunft die Modelle der Waffenschmiede F.A.I.R.® in Deutschland an den Mann oder besser gesagt an den Schützen bringen. Im Moment haben wir zwei Modelle zur Verfügung. Wir haben uns das Modell Racing II Sporting von der italienischen Waffenschmiede angeschaut und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen.