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Abo-Spot-Check (7)

Statt unten im atlantischen Südwesten hoch oben im pazifischen Nordwesten   hohe Berge statt Strand und blauem Meer – ... und wieder Wurfscheibenschießen

Samstag, 12. Mai 2018, USA, nördliches Georgia. 5 Uhr, das morgendliche Gezwitscher der Vögel in den Bäumen am Hotel (Downtown Athens mitten in der Stadt) macht ein nochmaliges Einschlafen unmöglich. Nach einigem Hin- und Herwälzen schalte ich den Fernseher an, aber es läuft schon wieder NFL draft 2018. Dann gehe ich doch lieber frühstücken. Also 6:30 Uhr Frühstück und um 8:30 Uhr Turnierstart, vorher noch duschen. Ich beeile mich, finde aber die kleine Hotellobby leer vor. Heute ist Samstag, das heißt, Frühstück gibt es erst ab 7 Uhr, aber immerhin bekomme ich einen Kaffee.

Africa kom ons

Nach längerer gesundheitlich bedingter Schieß- und Jagdpause meiner Frau, meinem anstehenden runden Geburtstag, reifte der Entschluss zum Warm-up für das Parcoursschießen sowie zum Wandern und ggf. zum Taubenjagen nach Südafrika zu gehen. Im März findet in Südafrika – diesmal in der Nähe von Johannesburg – die Panafrican Championship statt. Innerhalb einer Woche besteht die Möglichkeit, zwei Grand-Prix-
Parcoursschießen (jeweils 200 Tauben) und einem Compak Grand Prix zu absolvieren und zwischendurch zu trainieren. Zwei der drei Schießen sind direkte FITASC-Schießen, für den sich die Schützen aus Übersee über die FITASC-Homepage registrieren dürfen.

Das ultimative Shoppingziel für Büchsen- und Flintenliebhaber

Der Stadtteil Mayfair in London ist die Heimat der größten Namen in der britischen Büchsenmacherkunst. Es ist ein Ort, wo die besten Büchsen und Flinten aus den edelsten Materialien gebaut werden. Hier ansässig sind Firmen wie Purdey, Holland & Holland, William & Son, Anderson Wheeler, William Evans, J. Rigby & Co, Boss & Co, Ray Ward und natürlich auch die Beretta Gallery. Ein Ort, an dem man einmal gewesen sein muss, wenn man sich für Büchsen und Flinten interessiert. Wir haben vier von ihnen besucht, ein tolles Erlebnis, was man auf jeden Fall nicht verpassen sollte, wenn man in London ist.

Natur pur / Strand und Sonnenschein / Oldtimer Show „Emerald Coast Cruizin“ / Flintenschießen auf der Bay County Shooting Range

Wir sind immer noch auf dem „Panhandle“. So wird der Nordwesten Floridas ob seiner Form, die an einen Pfannenstiel erinnert, genannt. Nach ausgiebigen Spaziergängen an kilometerlangen Stränden aus feinem, weißem Quarzsand, einer River-Boat-Tour auf dem Wakulla River (erstmalig konnten wir hier tatsächlich Manatees, die so sehr scheuen Seekühe, beobachten), blieb auch Zeit für Ausflüge in die Hauptstadt Tallahassee, verschiedene National- bzw. Stateparks und nach Fort Walton Beach. Hier befindet sich vor dem Haupttor der Eglin AFB, einem der größten US-Luftwaffenstützpunkte, das Air Force Armament Museum. 

Ja, ich kann es nicht verhehlen. Die USA gehören nun mal zu unseren Favoriten, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Zumindest, solange es die politischen Turbulenzen der heutigen Tage erlauben.

Der erste Kontakt mit der Firma Perazzi kam auf der IWA im Februar über den Generalimporteur AKAH zustande. Bis dato hatten wir schon einige Perazzi-Flinten in der Hand gehabt, aber einen richtigen Einblick in die Perazzi-Welt hatten wir nicht. Eigentlich wussten wir nur, dass die Flinten von Perazzi ziemlich gut und auch eher was für den großen Geldbeutel sind. Aber was steckt hinter dem Namen Perazzi?