Munition

Es sind gar nicht mal so wenige, die ein nicht gerade alltägliches Sammlerhobby teilen. Sie sammeln Munition aus allen Epochen, aller Kaliber und aller Länder.
Im deutschsprachigen Raum (Deutschland/Schweiz/Österreich) sind es ca. 4.000, weltweit geht die Schätzung auf 50.000 Sammler, die sich mit diesem außergewöhnlichen Hobby  beschäftigen. Wir haben einen besucht, der sich auf Schrotpatronen spezialisiert hat.

Manchmal scheint es, als gäbe es so viele verschiedene Lehren des Flintenschießens wie Sterne am Himmel. Wem soll man was glauben, fragen sich nicht nur diejenigen, die zum ersten Mal einen Wurfscheibenstand betreten. Auch mancher Fortgeschittene sucht – manchmal verzweifelt – nach dem roten Faden, der die vermeintlichen Tipps und Tricks verbindet. Dabei ist das Flintenschießen verglichen mit manchen anderen Sportarten relativ einfach. Es gelten die Gesetze der Physik. Um das Schießen mit einer Flinte aus der physikalischen Sicht zu verstehen, muss man nicht Naturwissenschaften studiert haben. Der gesunde Menschenverstand reicht aus, um sich die Prinzipien klarzumachen, auf die es ankommt. Niemand kann sie außer Kraft setzen oder sie umgehen. Wer andererseits glaubt, er könne mit „Taschenrechner und Geodreieck“ erfolgreich Flinte schießen, irrt genauso wie derjenige, der meint, er könne ungestraft gegen die Physik agieren. Denn Flintenschießen ist in einem nicht unerheblichen Ausmaß eine Sache des Gefühls, und doch kommt man nicht daran vorbei, vor seine gefühlten Bewegungen die richtigen Gedanken zu setzen. Nur wer weiß, welche Aktionen zum Erfolg führen können und welche Handlungen einen dauerhaften Erfolg unmöglich machen, kann das umsetzen, was von der Physik her geboten ist. Schnell steht man an einem Scheidepunkt. Man erkennt: Für die richtige Stellung und die richtigen Bewegungen braucht man deutlich mehr Kraft als für die falschen! Deshalb kommt dem optimalen „Werkzeug“ höchste Bedeutung zu. Die wird um so größer, je weniger Kraft einem selbst zur Verfügung steht. Schießt man weiter, ohne eine gute Antwort auf die Flintenfrage zu geben, kann man dem Frust nicht mehr entkommen. Für eine Dame nimmt alles Gute, Richtige und Schöne im Flintenschießen mit der Flinte seinen Anfang. Natürlich nicht nur für eine Dame. Das Gesagte gilt für alle, aber für das „schwache Geschlecht“ gilt es ganz besonders.

Samstag, 12. Mai 2018, USA, nördliches Georgia. 5 Uhr, das morgendliche Gezwitscher der Vögel in den Bäumen am Hotel (Downtown Athens mitten in der Stadt) macht ein nochmaliges Einschlafen unmöglich. Nach einigem Hin- und Herwälzen schalte ich den Fernseher an, aber es läuft schon wieder NFL draft 2018. Dann gehe ich doch lieber frühstücken. Also 6:30 Uhr Frühstück und um 8:30 Uhr Turnierstart, vorher noch duschen. Ich beeile mich, finde aber die kleine Hotellobby leer vor. Heute ist Samstag, das heißt, Frühstück gibt es erst ab 7 Uhr, aber immerhin bekomme ich einen Kaffee.

Zum Ende eines schönen Jagdtages

Am Oberrhein, genau genommen im Landkreis Alzey Worms, liegt das ehemalige Binnenfischerdorf Eich. Hier baut die Familie Menger auf ihrem kleinen Weingut seit dem 17. Jahrhundert Wein in gehobener Qualität an. Und das bereits in der 12. Generation. Der Familienbetrieb ist aber nicht nur tief mit dem Weinanbau verwurzelt, sondern ebenso mit der Jagd.

Tage des Donners!

Auf dem Jagdparcours Dornsberg wollten 47 Schütz(inn)en aus sieben Nationen an drei Tagen mit 1.000 Wurfscheiben pro Kopf ins Guinness-Buch der Rekorde. Wir haben eine Rotte dabei begleitet.

Bisschen Farbe gefällig? Warum nicht – die Extravaganz für den grauen Schießstandalltag.

Ab dem Jahr 2009 konnte von Wilfried Nill mit dem Ergosign EvoComp ein Meilenstein im Sektor des voll verstellbaren Schaftsystems gesetzt werden. Nationale und internationale Topschützen erkannten sehr schnell die Vorteile der modularen Schäfte und sind von der verbesserten Führung der Flinten durch die ergonomische Optimierung der individuellen Verstellmöglichkeiten überzeugt. Als bisheriger Höhepunkt konnte der EvoComp bei den Olympischen Spielen 2012 in London mit vier Medaillen nachhaltige Akzente setzen.